Was uns noch am Herzen liegt

Regionalität

Der Einkauf von Bio-Getreide wird überwiegend bei regionalen Bio-Landwirten getätigt. Auch bei anderen konventionellen Rohstoffen werden Lieferanten mit Produkten aus unserer Region bevorzugt, so bekommen wir z. B. unser Roggenmehl von der Mühle Sendker, die wiederum mit Bauern aus unserer Region arbeitet, Eier aus dem Münsterland vom Hof Baumeister, Fleisch und Wurstwaren unter anderem von der Metzgerei Scharbaum aus Lünen, die wiederum vom Landwirt Wießmann aus unserer Nachbarschaft Ihre Schweine bezieht.

Dies mag sich in der heutigen Zeit, wo sich der Einkauf immer mehr um reine Kalkulation dreht, der Mensch und die Familie hinter den Erzeugnissen immer mehr in den Hintergrund gerät, schon fast altertümlich anhören, doch für uns ist es Ganzheitliches Kreislaufdenken.

Nachhaltige Produktgestaltung / Eigenes Reinheitsgebot

Beide Firmen arbeiten nach dem eigens entwickeltem Kanne Reinheitsgebot mit den Schwerpunkten: kein Einsatz von chemischen Backmitteln und Emulgatoren für Brot und Brötchen, Verzicht auf Fertigmischungen und Fertigmehle, Verzicht auf chemische Geschmacksverstärker, Verzicht auf Analog- und Austauschprodukte, ausschließliche Verwendung von natürlichen Rohstoffen (z.B. Natursalz ohne Rieselmittel), Einsatz von belebtem Wasser, Einsatz von Natursauerteig und Verzicht auf Frischhaltemittel.

Vermeidung von Abfällen

Um der Verschwendung von Lebensmittelen entgegen zu wirken, werden unsere Retouren zum Großteil in unserer hauseigenen Tierfutterproduktion verarbeitet, somit entstehen kaum „Abfälle“. Darüber hinaus arbeiten wir mit verschiedenen Tafeln zusammen. Biologisch abbaubare Abfälle werden in unserer Bio-Gärtnerei verkompostiert und dienen in einem natürlichen Kreislauf wieder als Nährstoffe für den Boden. Durch den Einsatz von Kanne Brottrunk bei der Verkompostierung erzielen wir zudem eine verbesserte Humusbildung im Boden.

Expansionspolitik / Fuhrparkmanagement

Bei der Expansionspolitik unserer Filialen begrenzen wir unseren Radius in der Bäckerei Kanne ganz bewusst auf ca. 25 km. Wir realisieren somit kurze Wege im Fuhrpark und erreichen geringere Treibstoffverbräuche. Dies wird zudem noch durch spezielle Fahrertrainings zur umweltschonenden Fahrweise unterstützt.

Das hat es uns gebracht

  • Reduzierung des CO2-Ausstoßes und somit Verminderung des Verbrauchs an fossilen Brennstoffen durch regenerative Energien.
  • Einsparungen durch das Energierückgewinnungs- und Verminderungs-Konzept in den Filialen und der Produktion.
  • Positive Auswirkung auf den Fachkräftemangel.

Weitere Ziele für unsere Zukunft

  • Fuhrparkumstellung auf umweltfreundliche Treibstoffe. "Pilotprojekt Elektromobilität".
  • Energieeinsparpotenziale und Wärmerückgewinnung bei den Druckluftkompressoren.
  • Umstellung der Vorhandenen Kälteanlagen auf ein Verbundsystem.
  • Ausbildung einiger Mitarbeiter zum Nachhaltigkeitsmanager.
  • Zertifizierung der Nachhaltigkeit des Unternehmens durch das Zentrum für nachhaltige Unternehmensführung (ZNU), Universität Witten/Herdecke.

 

Jeder sollte sich für den Umweltschutz engagieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich hierbei um kleine oder große Maßnahmen handelt.

Der praktizierte Umweltschutz ist eine tragende Säule innerhalb der Kanne-Philosophie. Für dieses Konzept erhielt Wilhelm Kanne bereits im Jahr 2001 den B.A.U.M. - Umweltpreis. Die Firma Kanne wurde in den letzten Jahren mehrfach für Ihr nachhaltiges und soziales Engagement ausgezeichnet. Unteranderem mit dem Unternehmerpreis "Erfolgreich Nachhaltig 2014" und dem "Initiativpreis NRW 2014" der WGZ-Bank & der Funke Mediengruppe.